Als internetbasierte Verfahren ist die Durchführungs- und Auswertungsobjektivität durch die Unabhängig vom Testleiter gewährleistet. Es handelt sich um hoch ökonomische Verfahren ohne Betreuungsaufwand während der Messung und der nachfolgenden Auswertung. Die Ergebnisberichte sind inhaltlich so verfasst und grafisch unterstützt, dass eine persönliche Auswertung durch einen Testpsychologen entfallen kann. Eine nachfolgende Besprechung und individuelle Erörterung der Erkenntnisse gemeinsam mit einem Karriereberater, Gründerberater oder Coach wird empfohlen.

Alle hier beschriebenen Verfahren wurden vorab in den jeweiligen Nutzergruppen auf Akzeptanz und Verständlichkeit getestet.

B.E.N. - BerufsErfolgsNavigator

Das Instrument basiert auf der Laufbahntheorie, welche die Eigenständigkeit, das Selbstmanagement, die Flexibilität und Mobilität sowie eine optimistische Zukunftsperspektive und Selbstwirksamkeitserwartung betont. In Abgrenzung zum Begriff Karriere, der einen kontinuierlichen beruflichen Aufstieg beinhaltet, ist Berufserfolg dem Begriff Laufbahnerfolgkonzeptionell zugeordnet und definiert als tatsächlicher oder wahrgenommener Erfolg, den eine Person bei beruflichen Erfahrungen erzielt.
Die sechs Erfolgsfaktoren sind jeweils einzeln definiert und leiten sich von wissenschaftlichen Konstrukten und Theorien der Laufbahnforschung ab, die in Studien mehrfach bestätigt werden konnten. Das Verfahren ist testtheoretisch dokumentiert.

G.S.C. - GründerSkillCheck

Das vorliegende Instrument basiert auf relativ zeit- und situationsstabilen Eignungsmerkmalen, die als zielgerichtete Motive, Einstellungen und Gefühle das Handeln (hier: Gründung) antreiben. Da die Kontrolle von weiteren Einflussfaktoren wie z.B. soziale Unterstützung, Wirtschaftsklima, berufliche Biografie nur bedingt der Kontrolle des Einzelnen unterliegen, werden diese in der Skala nicht erfasst.
Die sechs Erfolgsfaktoren sind jeweils einzeln definiert und leiten sich von wissenschaftlichen Konstrukten und Theorien der Gründerforschung ab, die in Studien mehrfach bestätigt werden konnten. Das Verfahren ist testtheoretisch dokumentiert.

S.S.C. - SoftSkillCheck

Das Instrument basiert auf der Erkenntnis, dass beruflicher Erfolg nicht nur auf Ausbildung, Berufserfahrung, speziellen Kenntnissen und Erfahrungen beruht, sondern insbesondere auch auf Persönlichkeitsfaktoren, den sogenannten Soft Skills. Als Schlüsselqualifikationen gewinnen diese neben den fachlichen Kompetenzen (Hard Skills) im Berufs- und Arbeitsleben zunehmend an Bedeutung und werden von Arbeitsgebern und der Wirtschaft gefordert. Die Skala erfasst 10 wichtige Soft Skills, die die Bereitschaft und Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und Entscheidungen beschreiben.
Die 10 Persönlichkeitskompetenzen sind jeweils einzeln definiert und leiten sich von vorliegenden wissenschaftlichen Studienergebnissen und Einzelbefunden ab. Schwerpunkt der Konstrukterfassung liegt jedoch in den offensichtlichen Anforderungen, die Personen im Berufs- und Arbeitsleben abverlangt werden. Alle Items wurden daher überwiegend als Handlungsanforderungen mit hoher Augenscheinvalidität formuliert. Das Verfahren ist testtheoretisch dokumentiert.